Fach-Artikel

Typisch 
Temperamente in der Kommunikation


Quellenhinweiss:
Teile des folgenden Artikles sind aus dem Buch "Einfach typisch"
"Die vier Temperamente unter der Lupe".

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die andere Menschen besser verstehen und mit KollegInnen erfolgreicher zusammen-arbeiten wollen.

Sie finden in diesem Artikel
in komprimierter Form interessante Hinweise auf unterschiedliches Verhalten unter dem Gesichtspunkt der verschiedenen Temperamente. Der Focus wird besonders auf die Auswirkung in der Team- und Führungsarbeit gerichtet.

Mehr über das Buch und genaue Quellenangabe 
am Ende dieses Artikels.



In diesem Artikel lesen Sie:



Einleitung


Die vier Temperamente im Überblick

SanguinikerInnen

MelancholikerInnen

CholerikerInnen

PhlegmatikerInnen


Graphischer Überblick - berufliche Orientierung

Das Wissen praktisch anwenden

Literaturhinweis - Über das Buch

Service


Einleitung



 Sind Sie jemand, der das starke Verlangen verspürt, alles ordentlich und in der    richtigen Reihenfolge zu erledigen?
 Oder gehören Sie mehr zu den Menschen, die voll Enthusiasmus und Energie    immer wieder Neues beginnen?
 Oder spüren Sie den inneren Drang, einer Welt voll Problemen entgegen zu
   treten und diese zu lösen?
 Oder zeichnet Sie mehr die Fähigkeit aus, einen kühlen Kopf zu bewahren, wo    andere ihn völlig verlieren?

Hypokrates hatte vor rund 2.500 Jahren vier "typische" Temperamente entdeckt:

Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker, Choleriker.


Diese Temperamente beeinflussen wesentlich unsere Lebensauffassung. Wer sein dominantes Temperament kennt, weiß auch mehr über seine charakteristischen Stärken und Nicht-Stärken.

Das Temparement ist das "wahre Ich", die Persönlichkeit ist die Kleidung, die sich jemand überzieht. In weniger als einer Stunde kann jeder sein Äußeres durch Pflege, Kosmetik und gewählter Kleidung verändern. Lebensumstände, Intelligenzquotient, Nationalität, Umfeld, wirtschaftliche Situation, elterlicher Einfluß, u.a.m. können unsere Persönlichkeit formen.

Der Kern bleibt der gleiche.

Da wir alle über gewisse Anteile aller vier Temperamente verfügen, ist es eigentlich falsach von "Typen" zu sprechen. Besser ist es, wenn wir in der Beobachtung einer Situation nicht gleich auf das gesamte "Ich" eines Menschen schließen, sondern eben das Verhalten in dieser Situation einschätzen.

Nicht: "der ist so..." , sondern: "der verhält sich gerade so..."
Wenn wir die Unterschiede in den Verhaltenstemperamenten
verstehen und respektieren, nimmt das den Druck von unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Wir können die Unterschiede zwischen uns und unseren Mitmenschen positiv betrachten und versuchen, ihre Stärken zu fördern und die Schwächen minimieren.

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Die vier Temperamente im Überblick


SanguinikerInnen


Extrovertierte
Redner
Optimist


CholerikerInnen


Extrovertierte
Macher
Optimist

MelancholikerInnen


Introvertierte
Denker
Pessimist


PhlegmatikerInnen


Introvertierte
Beobachter
Pessimist

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SanguinikerInnen



Extrovertierte — Redner — Optimist


Spaß haben mit den SanguinikerInnen

Der Sanguiniker schwingt sich auf zu den Sternen; er fängt Sonnenstrahlen in einem Glas und bringt sie nach Hause. Der Sanguiniker liebt die Märchen und Happy?Ends des Lebens. Typische Sanguiniker sind emotional und überschwänglich. Sie verwandeln Arbeit in Freude und lieben es, unter Menschen zu sein. Sanguiniker begeistern sich für jede Erfahrung und erzählen sie in schillernden Farben. Sanguiniker sind freundlich, offen und optimistisch.

Was wir von SanguinikerInnen profitieren können:

• Die Ermutigung in schweren Zeiten.
• Die Unbekümmertheit an trüben Tagen.
• Das weise Wort, wenn man bedrückt ist.
• Der Sinn für Humor, wenn man schweren Herzens ist.
• Der Strahl der Hoffnung, der die dunklen Wolken vertreibt.
• Der Enthusiasmus und die Energie, die uns immer wieder von Neuem beginnen    lassen.
• Der Charme und die Kreativität, einen grauen Tag zu verschönern.
• Die einfache Logik des Kindes in einer komplizierten Situation.

Verhalten als SanguinikerInnen:

Mögliche Stärken: Mögliche Schwächen:
Emotionen:
• redselig, Geschichtenerzähler
• bringt Leben in jede Besprechung
• hat jede Menge Humor
• emotional und überzeugend
• enthusiastisch und ausdrucksvoll
• ist immer neugierig
• Schauspieltalent
• lebt den Augenblick
• ist zutiefst aufrichtig

Emotionen:
• übertreibt gern
• ist oft oberflächlich
• stößt Leute vor den Kopf
• für manche zu fröhlich
• egoistisch
• aufbrausend und anklagend
• naiv, lässt sich leicht täuschen
• hat eine laute Stimme
• ist leicht zu beeinflussen
• ist schnell verärgert
• erscheint manchen als Angeber

Sanguiniker bei der Arbeit:
• meldet sich freiwillig für Jobs,
• denkt sich neue Aktivitäten aus,
• ist kreativ und farbenfroh,
• hat Energie und Enthusiasmus,
• fängt begeistert an,
• inspiriert andere, mitzumachen,
• vermittelt anderen Freude an der Arbeit

Sanguiniker bei der Arbeit:
• würde lieber reden als zuhören
• vergisst Verpflichtungen
• führt Aufgaben nicht zu Ende aus
• sein Vertrauen schwindet schnell
• setzt falsche Prioritäten
• trifft gefühlsbetonte Entscheidungen
• ist leicht abzulenken
Sanguiniker als Teamkollege:
• gewinnt leicht Freunde,
• blüht durch Komplimente auf,
• wirkt interessant,
• wird von anderen bewundert,
• ist nicht nachtragend,
• entschuldigt sich schnell,
• kennt keine Langeweile,
• liebt spontane Aktivitäten

Sanguiniker als Teamkollege:
• muss im Mittelpunkt stehen
• möchte beliebt sein
• sucht Anerkennung
• dominiert Besprechungen
• unterbricht und hört nicht zu
• antwortet anstelle anderer
• ist launisch und vergesslich
• sucht Ausreden
Sanguiniker als Führungskraft:
• macht das Büro zu einem Spielplatz,
• MitarbeiterInnen mögen ihn,
• verwandelt Katastrophen in Komödien,
• spielt gern den Zirkusdirektor.

Sanguiniker als Führungskraft:
• hält das Team in heller Aufregung
• vergisst Termine der MitarbeiterInnen
• ist unorganisiert
• hört sich nie den ganzen Bericht an

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MelancholikerInnen


Introvertierte — Denker — Pessimist

Organisieren mit den MelancholikerInnen

Der Melancholiker ist ein intensiv denkender Mensch. Er oder sie ist jemand, der
vollkommen der Ordnung und Organisation verschrieben ist, dabei aber auch die Schönheit und Intelligenz schätzt. Er oder sie stürzt nicht los auf der Suche nach aufregenden Dingen, sondern legt sich den bestmöglichen Plan für das Leben zurecht. Ohne Melancholiker wäre unsere Buchführung wahrscheinlich nur eine Ansammlung von verschiedenen Spalten, bei denen die Bilanz nie stimmen würde.

Was wir von MelancholikerInnen profitieren können:

• Die Tiefe, in das Herz und die Seele der Menschen zu blicken.
• Das Verständnis für die Schönheit dieser Welt.
• Das Talent, ein Meisterwerk aus dem Nichts zu schaffen. Die Fähigkeit zur Analyse und    richtigen Lösung.
• Der Blick fürs Detail, wo andere oberflächlich arbeiten. Das Ziel, jede Arbeit zu beenden,    die man beginnt.
• Die Einstellung: "wenn man etwas tut, dann richtig."
• Das Verlangen, "alles ordentlich und in der richtigen Reihenfolge zu tun."

Verhalten als MelancholikerInnen:

Mögliche Stärken: Mögliche Schwächen:
Emotionen:
• ist stets nachdenklich, analysiert gern
• ernst und zweckmäßig
• hat Neigung zur Genialität
• talentiert und kreativ (künstlerisch oder   musikalisch)
• philosophisch und poetisch
• feinfühlig anderen gegenüber
• aufopferungsvoll
• erledigt Arbeiten gewissenhaft
• idealistisch

Emotionen:
• hängt am Negativen
• launisch und deprimiert
• zeigt falsche Bescheidenheit
• lebt in einer anderen Welt
• hat eine geringe Selbsteinschätzung
• egozentrisch
• zu introvertiert
Melancholiker bei der Arbeit:
• plant alles durch
• Perfektionist mit hohen Standards
• auf Details versessen
• beharrlich und gründlich
• ordentlich und organisiert
• arbeitet sorgfältig und sauber
• denkt ökonomisch
• sieht die Probleme
• findet kreative Lösungen
• muss beenden, was er anfängt
• mag Tabellen, Graphiken, Zahlen, Listen

Melancholiker bei der Arbeit:
• handelt nicht personenbezogen
• oft wegen Unvollkommenheit deprimiert
• sucht schwierige Tätigkeiten
• zögert, neue Projekte zu beginnen
• plant zu ausgedehnt, zu detailliert
• zieht die Analyse der Arbeit vor
• kann sich selbst nicht leiden
• hat zu oft zu hohe Maßstäbe
• braucht unbedingt Anerkennung.
Melancholiker als Teamkollege:
• sucht seine Freunde sorgfältig aus
• bleibt gern im Hintergrund
• vermeidet Aufsehen
• treu und ergeben
• ist willens, sich Klagen anzuhören
• kann Probleme anderer lösen
• opfert eigene Wünsche für andere
• hat tiefes Interesse für andere
• glüht vor Leidenschaft

Melancholiker als Teamkollege:
• lebt erst durch andere auf
• unsicher im Umgang mit anderen
• verschlossen, unzugänglich
• steht anderen kritisch gegenüber
• misstraut Menschen
• feindselig und rachsüchtig
• ist unversöhnlich, nachtragend
• ein Mensch voller Widersprüche
• ist Komplimenten gegenüber skeptisch
Melancholiker als Führungskraft:
• setzt hohe Maßstäbe
• will alles richtig getan haben
• hält die Arbeitsumgebung in Ordnung
• fördert Lernwillen und Talent
Melancholiker als Führungskraft:
• setzt unerreichbare Ziele
• kann MitarbeiterInnen entmutigen
• kann übergenau sein
• wird zum Märtyrer
• schmollt bei Meinungsdifferenzen
• schiebt die Schuld auf die   MitarbeiterInnen.
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CholerikerInnen


Extrovertierte — Macher — Optimist

Mit CholerikerInnen in Schwung kommen

Der Choleriker ist ein dynamischer Mensch, der den unmöglichen Traum träumt und versucht, die Sterne vom Himmel zu holen. Er fühlt wie Robert Browning: "Die Ziele eines Mannes müssen seinen Horizont überschreiten, denn wofür gibt es den Himmel?" Der Choleriker muss immer etwas suchen, finden, erreichen. Während der Sanguiniker redet und der Melancholiker denkt, erreicht der Choleriker etwas. Er ist der Temperamentstyp, der am leichtesten zu verstehen ist und mit dem man am besten auskommt, wenn man nach seiner "goldenen Regel" verfährt: "Mach es so, wie ich will, und zwar jetzt gleich!"

Die Choleriker sind den Sanguinikern sehr ähnlich, weil beide offen und optimistisch sind. Der Choleriker kann offen und frei mit Menschen sprechen, und er weiß, alles ist in Ordnung, solange er die Verantwortung hat. Er schafft mehr als andere Temperamentstypen, und er lässt keine Zweifel über seine Ansichten aufkommen. Weil der Choleriker sehr zielorientiert ist und diese angeborenen Führungsqualitäten hat, erreicht er auch meistens die oberste Stufe der Karriereleiter, ganz gleich welchen Beruf er ergreift. Die Mehrzahl der politischen Führungskräfte sind Choleriker.

Was wir von CholerikerInnen profitieren können:

• Die feste Kontrolle, wenn andere sie verlieren.
• Die klare Entscheidung für die Unentschlossenen.
• Die starke leitende Hand zum Guten.
• Die Bereitschaft, in zweifelhaften Situationen ein Risiko einzugehen.
• Der Mut, im Angesichts der Verleumdung an der Wahrheit festzuhalten.
• Die Unabhängigkeit und Kraft, alleine etwas durchzuziehen.
• Die Landkarte des Lebens, wenn wir uns verirrt haben.
• Der Drang, einer Welt voll Probleme entgegenzutreten und sie zu lösen.

Verhalten als CholerikerInnen:

Mögliche Stärken: Mögliche Schwächen:
Emotionen:
• ist der geborene Leiter
• dynamisch und aktiv
• verspürt stets Drang zur Veränderung
• muss Fehler korrigieren
• entschlossen und willensstark
• ist nicht emotional
• nicht leicht zu entmutigen
• unabhängig und selbständig
• sprüht vor Ehrgeiz
• kann alles

Emotionen:
• kommandiert andere gern herum
• ungeduldig, aufbrausend
• kann nicht entspannen
• ist zu ungestüm
• genießt Widersprüche und Streit
• unflexibel
• ist oft beleidigend
• hat eine Abneigung gegen Tränen und   Gefühle
• ist anderen oft unsympathisch
Choleriker bei der Arbeit:
• ist zielstrebig
• behält stets den Überblick
• sucht praktikable Lösungen
• kommt schnell zur Sache
• organisiert gut
• erreicht das Ziel
• regt zur Aktivität an
• blüht bei Opposition erst richtig auf

Choleriker bei der Arbeit:
• ist Fehlern gegenüber wenig tolerant
• durchdenkt Pläne nicht im Detail
• Bagatellen langweilen ihn
• trifft voreilige Entscheidungen
• kann unverschämt oder taktlos sein
• manipuliert Mitmenschen
• ist sehr anspruchsvoll anderen gegenüber
• der Zweck heiligt die Mittel
• Arbeit kann zum Götzen werden

Choleriker als Teamkollege:
• braucht wenig Freunde
• arbeitet gern für Gruppenaktivität
• leitet und organisiert
• hat meistens recht
• wächst in Ausnahmesituationen über sich   hinaus
Choleriker als Teamkollege:
• tendiert dazu, Menschen auszunutzen
• entscheidet für andere
• weiß alles, kann alles besser
• ist zu unabhängig
• ist besitzergreifend Freunden und Partnern   gegenüber
kann sich nicht entschuldigen
hat meistens recht und ist dennoch   unbeliebt

Choleriker als Führungskraft:
• delegiert die Arbeiten
• besteht auf Produktivität
• ist um gesunde Art des Führens bemüht
• steckt Ziele
• motiviert die MitarbeiterInnen zum Handeln
• weiß immer die richtige Antwort
• organisiert das Betriebsgeschehen.
Choleriker als Führungskraft:
• tendiert zur Überdominanz
• ist zu beschäftigt für seine   MitarbeiterInnen
• hat zu schnelle Antworten parat
• ist intolerant, schlechter Leistung   gegenüber
lässt keinen Raum zur Erholung
verlangt von seinen MitarbeiterInnen   absolute Loyalität
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PhlegmatikerInnen


Introvertierte — Beobachter — Pessimist


Entspannen mit den PhlegmatikerInnen

Die Temperamentstypen zu verstehen ist der erste Schritt dahin, Menschen zu verstehen. Wenn wir die angeborenen Unterschiede zwischen uns und anderen Menschen nicht erkennen und akzeptieren, geraten wir leicht in die Gefahr, alle, die anders sind als wir selbst, für unnormal zu halten.

Wahrscheinlich sind wir aus der Vorsehung nicht alle Sanguinikern geworden. Wir hätten dann zwar alle sehr viel Spaß, würden aber wohl nichts auf die Reihe bekommen.
Wahrscheinlich sind wir auch nicht alle zu cholerischen Führungskräften gemacht worden. Wenn das so wäre, gäbe es keinen mehr, der geführt werden könnte.
Es wäre auch wenigen gedient, wenn wir alle Melancholiker wären, weil wir dann alle ständig deprimiert wären, wenn etwas schief geht. Die Vorsehung hat die Phlegmatiker als besondere Puffer für die Emotionen der anderen drei Temperamente geschaffen, um Gleichklang und Stabilität sicherzustellen.

Was wir von PhlegmatikerInnen profitieren können:

• Die Standhaftigkeit, auf Kurs zu bleiben.
• Die Geduld, mit Provokationen fertig zuwerden.
• Die Fähigkeit zuzuhören, wenn andere etwas zu sagen haben.
• Die Gabe der Vermittlung, um gegensätzliche Kräfte zu vereinigen.
• Der Wunsch nach Frieden um fast jeden Preis.
• Das Mitgefühl, um andere zu trösten.
• Die Fähigkeit, einen kühlen Kopf zu bewahren, wo andere ihn völlig verlieren.
• Der feste Wille, so zu leben, dass sogar die schlimmsten Feinde nichts Böses über einen    sagen können.

Verhalten als PhlegmatikerInnen:

Mögliche Stärken: Mögliche Schwächen:
Emotionen:
• hat eine unaufdringliche Persönlichkeit
• unbekümmert und entspannt
• kühl, ruhig und überlegt
• stets geduldig und ausgeglichen
• lebt beständig
• still, aber klug
• mitfühlend und gütig
• verbirgt Emotionen
• ist mit dem Leben zufrieden
• ein Mensch für alle Fälle


Emotionen:
• ist nicht sehr begeisterungsfähig
• ist furchtsam und besorgt
• ist oft unentschlossen
• meidet Verantwortung
• ist still
• hat aber einen eisernen Willen bis hin zur   Starrköpfigkeit
• kann egoistisch sein
• ist zu kompromissbereit
• ist selbstgerecht
Phlegmatiker bei der Arbeit:
• ist kompetent und beständig
• friedlich, stimmt gern zu
• hat administrative Fähigkeiten
• vermittelt bei Problemen
• geht Konflikten aus dem Weg
• wird besonders gut, wenn unter Druck
• findet den einfachsten Weg

Phlegmatiker bei der Arbeit:
• ist nicht zielorientiert
• fehlende Eigenmotivation
• kommt schwer in Gang
• mag nicht gedrängelt werden
• ist nachlässig
• entmutigt und bremst andere
• würde lieber zusehen

Phlegmatiker als Teamkollege:
• man kommt gut mit ihm aus
• ist angenehm und genießerisch
• wird nie beleidigend oder aggressiv
• ist guter Zuhörer
• beobachtet gerne Menschen
• hat viele Sympathien, Freunde, Mitgefühl   und Interesse

Phlegmatiker als Teamkollege:
• dämpft den Enthusiasmus anderer
• ist farblos
• ist Plänen gegenüber gleichgültig
• urteilt hart über andere
• ist sarkastisch und hänselnd
• mag keine Veränderungen
Phlegmatiker als Führungskraft:
• ist ein "guter" Vorgesetzter
• nimmt sich Zeit für die MitarbeiterInnen
• ist nie in Eile
• nimmt alles so, wie es kommt
• regt sich nicht leicht auf

Phlegmatiker als Führungskraft:
• hat lasche Disziplin
• ist nicht organisiert
• nimmt das Leben zu leicht
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Graphischer Überblick - berufliche Orientierung



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Das Wissen praktisch anwenden


Ein Plädoyer gegen "Schubladendenken"


Vielleicht drängt sich manchem die Frage auf:
"Wird hier nicht versucht, Menschen in kleine Schubladen zu stecken?"
Wenn wir diesen Gedanken mehr Zeit widmen, kommen wir gemeinsam zur Erkenntnis, dass wir alle uns bereits in diesen kleinen Schubladen befinden. Wir tragen unsere Vorurteile mit uns herum, denken stets in den gleichen Bahnen und werfen selten einen Blick über den Zaun.Schubladen von Anfang an.

An dem Tag, an dem wir geboren werden, werden wir schon in eine kleine "Schublade" gelegt. Wir sind in unserem kleinen Raum eingesperrt und werden zu einem Fenster gerollt, wo die stolzen Verwandten in unsere kleine Box schauen und unsere hilflosen Formen betrachten können. Und so geht es immer weiter. Wir wachsen innerhalb von Begrenzungen auf, und wir bauen uns im Laufe unseres Lebens unsere eigenen Wände, Schubladen oder Laufgitter aus Ängsten, Vorurteilen, Erfahrungen und Bequemlichkeit.

Das Konzept der Temperamentstypen aber grenzt uns nicht ein und gießt unsere Füße auch nicht in Beton. Es hilft uns zu sehen, in welcher Art von Schublade wir uns befinden und wie wir uns aus ihr herausarbeiten können. Wenn wir erkennen, wie wir durch unsere grundlegenden Schwächen gefangengehalten werden, können wir daran arbeiten, die Tür zu öffnen und uns auch trauen, durch den Garten des Nachbarn zu gehen.

Indem wir die wunderbare Vielfalt der Temperamente verstehen, bringen wir mehr Toleranz für Menschen auf, die anders leben als wir.

Das Wissen praktisch anwenden

Sanguiniker können besonders gut::
• mit Menschen umgehen
• ihre Gedanken mit Begeisterung ausdrücken und andere mitreißen
• im Mittelpunkt und an vorderster Front stehen

Melancholiker können besonders gut:
• tiefgreifende Gedanken fassen und auf Details achten
• Tagebücher, Karten und Graphiken führen
• Probleme lösen, die für andere zu schwierig sind

Choleriker können besonders gut:
• Arbeiten ausführen, die schneller Entscheidung bedürfen
• einspringen, wenn spontane Aktion verlangt wird
• in Bereichen arbeiten, in denen eine starke Hand und Autorität gebraucht wird

Phlegmatiker können besonders gut:
• vermitteln und Einigung erarbeiten
• brenzlige Situationen abmildern und Ruhe bewahren
• routinemäßige Arbeiten durchführen, die anderen langweilig erscheinen.

Beginnen Sie, dieses Wissen einzuplanen, um mit anderen Menschen besser auszukommen. Jedes Temperament hat seine ganz eigene Körpersprache, Ausdrucksweise und sein gesellschaftliches Auftreten. Wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen und gut beobachten, werden Sie bald Menschen bereits beim Betreten eines Raumes einschätzen können. Aber Vorsicht - wir sollten dieses Wissen nie dazu benutzen, einen Menschen in eine bestimmte Kategorie pressen zu wollen, sondern nur dazu, um bessere zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.

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Literaturhinweis: Das Buch "Einfach typisch"

"Die vier Temperamente unter der Lupe"

Am Buchcover:
Haben Sie auch schon mal Ihr Auto im Parkhaus vergessen? Oder sind Sie mehr der Typ, der sogar den Urlaubskoffer nach einem exakten Plan packt und nie etwas vergißt?

Von den vier Temperamentstypen — Sanguiniker, Choleriker, Melancholiker und Phlegmatiker — haben Sie bestimmt schon etwas gehört. Aber wußten Sie auch, daß es richtig Spaß machen kann, etwas über Ihr eigenes Temperament herauszufinden?

Ein umfassender Temperaments-Test und viele humorvolle Anekdoten führen Sie auf unterhaltsame Weise an jedes Temperament und seine besonderen Eigenschaften heran. Dabei können Sie auch Ihr ganz individuelles, unverwechselbares Persönlichkeitsprofil erkennen.

Einfühlsam und prägnant verdeutlicht die Autorin, wie die jeweiligen Temperamentsanteile Ihre ganze Lebensauffassung beeinflussen. Sie erfahren, wie Sie Ihre persönlichen Stärken ausbauen und die Schwächen abmildern können - und ganz nebenbei wird auch Ihr Verständnis für die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen wachsen.

Dies ist kein Buch, durch das Sie sich mühsam hindurcharbeiten müssen, sondern auf anschauliche Art bekommen Sie ganz verblüffende Erkenntnisse über das Wesen "Mensch" vermittelt.

Ergänzende Rezension:
Die Autorin wist immer wieder auf die individuellen Unterschiede und auf die "Einmaligkeit" jedes einzelnen hin. Ihre Einstellung zu einem respektvollen Umgang miteinander wird von ihr sehr stark vertreten.
Und auch die Haltung, "was kann ich vom anderen lernen" ist eine ihrer Kernbotschaften. Ein interessanter Beitrag zum großen generellen Thema Diversity.


Buchtitel: Einfach typisch - die vier Temperamente unter der Lupe
Autorin: Florence Littauer
Verlag: Schulte & Gerth, copyright seit 1994, Verlag Klaus Gerth, Asslar.
ISBN: 3-89437-278-8

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Einfach typisch
Die vier Temperamente unter der Lupe


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Service


Das Buch gibt wertvolle Anregungen in der
Personal- und Unternehmens-Entwicklung.

Teamarbeit
Konfliktbewältigung
Kommunikation
Führungsarbeit
V erkaufstätigkeit

sind Themen, wo dieses kleine Buch wertvolle Hilfe bietet.

Wenn Sie sich
noch nicht ganz sicher über Ihr persönliches dominierendes Temperament sind und mehr Genauigkeit für Ihre Selbsteinschätzung wollen, stehen wir Ihnen gern mit einer kurzen Beratung zur Seite.
Senden Sie uns dazu bitte dieses Email:


office@diversitytraining.at



Wenn Sie
ein bestimmtes Temperament-Verhalten bei anderen immer wieder stört und Sie nach Hinweisen suchen, wie Sie damit besser umgehen können, schreiben Sie uns bitte ein Email, mit Ihrer Frage oder Situationsbeschreibung. Wir antworten Ihnen individuell.

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Unter dem Leitgedanken des
"Diversity" (Unterschiedlichkeit und dadurch Vielfalt) finden Sie bei uns spezielle Trainings, die für ein besseres Einbringen der individuellen Kompetenzen beitragen. Schauen Sie bitte auf die

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Für den Inhalt verantwortlich: Richard Wagner

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